Garmin Forerunner 35 im Test

Ich habe die letzten Wochen damit verbracht die Garmin Forerunner 35 zu testen und im Praxistest auszuprobieren. In diesem Artikel heute soll es daher um meinen Garmin Forerunner 35 Testbericht gehen.

Garmin setzt mit dem Forerunner 35 Modell auf eine Lauf/-Sportuhr mit vielen Extras. Neben Pulssensor, Smartwatch Integration und 24/7 Activity tracking sind noch viele weitere Funktionen abrufbar.

Auch der der Forerunner 35 will Garmin wieder einmal dem Hobbysportler eine All-in-one Lösung bieten. Ob das Garmin gelungen ist und ob mich das Modell in der Praxis überzeugen konnte, verrate ich dir in diesem Artikel.

Mittlerweile habe ich weitaus über 40 Sportuhren, Laufuhren, Activity Tracker und auch Smartwatches ausprobiert. Ich weiß genau, was ein mittelmäßiges von einem wirklich guten Modell unterscheidet.

Mike,

Blogbetreiber von Laufliebe.org

Dank meiner Partnerschaft mit den großen Händlern und Online Shops kann ich dir stets die aktuellen Tiefpreise herausgeben. Hier bekommst du die Garmin Forerunner 35 zum derzeitigen Tiefpreis angeboten. Vorab solltest du aber meinen Testartikel durchlesen.

Angebot
Garmin Forerunner 35

  • Budget Modell
  • Ideal für Laufeinsteiger
  • GPS-Laufuhr mit soliden Lauffunktionen
  • Großes rechteckiges Display
  • Integrierte Herzfrequenzmessung

Hi! Wir sind Mike & Filipp.

Nicht nur unsere langjährige Freundschaft verbindet uns, sondern auch unsere Liebe zum Laufen - weswegen wir diesen Blog "Laufliebe.org" gemeinsam ins Leben gerufen haben.

Auf diesem Blog testen wir regelmäßig Lauf-Ausrüstung und geben dir Tipps & Tricks rund um den Laufsport.

R Gut ablesbares Display
R Relativ genaues tracking der Sensoren
R Angenehm & schick im Tragekomfort
R Viele Funktionen eignen sich für viele Sportarten

Q USB Ladeklemme etwas unpraktisch
Q Glonass nicht vorhanden

Garmin Forerunner 35 Test – Erster Eindruck

Die Forerunner 35 wiegt gerade einmal 38 Gramm, wodurch sie ziemlich gut am Handgelenk sitzt und kaum beim Sport oder im Alltag stört. 

Das Armband habe ich ganz normal in Schwarz gewählt, weil ich dezente Farben die sich mit allem kombinieren lassen eigentlich ganz gut finde. Du kannst aber genauso das Armband in “Limelight” oder “Frost blue” wählen, falls du es farbenfroher magst.

Paketumfang

Im Paketumfang war der zu erwartende Standardumfang enthalten:

  • Garmin Forerunner 35 Sportuhr
  • USB-Ladeklemme
  • Handbuch

Alles wie gehabt und wie ich es von anderen Garmin Sportuhren gewohnt bin.

Was hatte die Garmin Forerunner 35 im Test auf dem Kasten?

Kommen wir zum spannendsten Teil im Garmin Forerunner 35 Test, nämlich den vielen unterschiedlichen Funktionen.

Pulssensor

Beim Pulssensor bzw. Herzfrequenzsensor setzt Garmin beim Forerunner 35 auf den “Elevate”. Dieser ist mittlerweile zum Standard bei Garmin geworden.

Über den Pulssensor wird die Herzfrequenz 24/7 aufgezeichnet. Ich konnte mir sowohl die niedrigste, höchste und auch meine durchschnittliche Herzfrequenz anzeigen lassen.
Das alles konnte ich schön übersichtlich anhand einer Grafik anzeigen lassen.

Mit ANT+ kann man außerdem seine Herzfrequenz an ein kompatibles Gerät übermitteln (beispielsweise an einen Edge Fahrradcomputer oder auch ein Oregon Outdoor Handgerät).

Garmin Forerunner GPS Laufuhr

Die Garmin Forerunner 35 ist ein “Budget” Modell und daher “nur” mit einem normalen GPS Empfänger ausgestattet. Garmin verzichtet also auf den russischen GLONASS.

Meinen Praxistest konnte die Garmin Forerunner 35 als GPS Laufuhr jedoch problemlos überstehen. Ich konnte damit keine wirklich schlechteren Ergebnisse feststellen, als es mit anderen Modellen der Fall war.

Sport Funktionen

Vor allem bei den Sport Funktionen hatte ich jede Menge Auswahl. Ich persönlich habe die Forerunner 35 hauptsächlich fürs Lauftraining benutzt.
Hierbei konnte ich zwischen den Modi “ohne, laufen, virtual pacer und Intervalle” wählen. Egal für welchen Modus ich mich entschied, ich bekam weitere Funktionen zur Auswahl.

Nun konnte ich Dinge wie Trainingspausen, Wiederholungen, Warm-up Phasen, Cooldown Phasen etc. festlegen. Im Virtual Pacer Modus bekam ich sogar viele nützliche Hinweise zum Lauftraining angezeigt. Beim laufen bekommt man hierbei einen bestimmten Pace. Über Vibrationssignal und Piepton wird man darauf hingewiesen und bekommt beispielsweise “zu langsam” angezeigt.

Sollte man doch in geschlossenen Räumen trainieren, dann gibt es den Indoor Trainingsmodus. Hier ist das GPS deaktiviert und es werden nur die wichtigsten Dinge getrackt, wie Geschwindigkeit oder auch Distanz. Das tacking findet mit Hilfe des Beschleunigungssensor statt..

Activity Tracker

Die Garmin Forerunner 35 verfügt ebenso über einen Activity Tracker. Das soll den klassischen Activity Tracker ablösen und stattdessen alles in einem Gerät vereinen. 

Im Activity Modus werden alle Aktivitäten in bestimmten Intervallen aufgezeichnet. So kann man sich seine gelaufenen Schritte, Distanz, Intensitätsminuten und sogar Schlafphasen anzeigen lassen.

Move IQ

Die Move IQ Funktion ist auch ein ganz nettes Feature, welches sich Garmin überlegt hat. Move IQ erkennt nämlich sofort, in welchem Sportmodus man sich derzeit befindet. Anhand der Aktivitäten weiß es sofort, ob man gerade läuft, Rad fährt oder sich doch auf dem Crosstrainer befindet.

Bei dieser Funktion bleibt jedoch das GPS aus und die Ergebnisse werden auch nur an die Connect App ausgeliefert und nicht im Online Portal hochgeladen.

Move IQ könnte ganz nützlich sein, wenn man mal vergessen sollte den Aktivitätsmodus selbst einzustellen. Für genauere Analysen, sollte man den Sportmodus dann doch am besten selbst auswählen.

Smartwatch Features

Die Garmin Forerunner 35 hat sogar ein paar Standard Smartwatch Funktionen integriert bekommen. Kalendereinträge, Telefonanrufe, Textnachrichten und sogar Whatsapp Nachrichten kann man sich direkt auf dem Display anzeigen lassen

Allerdings bekommt man diese Benachrichtigungen nur auf dem Display angezeigt. Eine richtige Smartwatch kann dadurch noch lange nicht abgelöst werden.

Was mir ganz gut gefallen hat ist, dass man auch seine Musik direkt über die Uhr steuern kann. Wenn ich gerade mal joggen bin und mir der Song nicht gefällt, kann ich ganz bequem zum nächsten springen, ohne mein Handy aus der Tasche holen zu müssen.

Es gab noch ein paar nützliche Sonderfunktionen.
Beispielsweise kann man via Live Track ganz einfach die Trainings/Aktivitäten seiner Freunde verfolgen und seine eigenen Statistiken teilen.

Mit “Find my phone” kann man außerdem sein Smartphone orten, wenn es mal verloren gegangen ist.

Die Garmin Forerunner 35 App im Test

Wer noch mehr aus seiner Garmin Forerunner 35 herausholen will, der sollte sich die Garmin Connect App herunterladen. Die App bietet umso mehr Möglichkeiten, eine komplett neue Trainingsoberfläche nach persönlichen Bedürfnissen zu gestalten.

Meine Trainingsoberfläche, konnte ich wie gewohnt mit vielen verschiedenen Widgets bestücken. Man kann zwischen vielen Widgets für die jeweilige Sportart (Laufen, Radfahren, Cardio etc.) auswählen. So kann man sein Training noch individueller gestalten und seine Trainingsziele umso besser verfolgen.

Ich würde es wirklich jedem raten, direkt einmal die Garmin App herunterzuladen und sein eigenes Trainingsboard zusammenzustellen. So wird das Training auch garantiert nicht langweilig.

Alleine für mein Lauftraining habe ich schon das ein oder andere Laufprogramm ausprobiert, welches mir wirklich gut gefallen hat.

Nachdem man sein Training abgeschlossen hat, werden die Statistiken direkt über die App im Garmin Connect Portal hochgeladen. Nun kann man vom PC aus darauf zugreifen und seine Leistungen checken.

Das Display der Garmin Forerunner 35

Über die vier seitlichen Tasten kann man alles auf der Garmin Forerunner 35 einstellen. Es handelt sich also um kein Touchscreen, wie es beispielsweise bei der Garmin Vivoactive HR der Fall ist.

Nichtsdestotrotz findet man sich sofort zurecht, da alle Knöpfe ziemlich selbsterklärend sind. Vor allem das rechteckige Display gefällt mir super gut. Es ist schön übersichtlich und es lassen sich auch alle Ziffern mühelos ablesen. 

Tagsüber kann man das Display ohne Hintergrundbeleuchtung ablesen und sobald es etwas dunkler wird, kann man die Hintergrundbeleuchtung auch dauerhaft einschalten.

Auf dem Display wird einem alles in schwarz/weiß und nicht farbig angezeigt.
Das hat sowohl Vorteile, als auch Nachteile.

Optisch ist das schwarz/weiß vielleicht nicht ganz so schick, dafür kann man das Display unter Sonnenbestrahlung wesentlich besser ablesen.

Standardmäßig bekommt man auf dem Display Uhrzeit, Datum und Status angezeigt. Im Forerunner Menü kann man diese Datenfelder aber anpassen.

Man kann sich im Prinzip alles wichtige anzeigen lassen, von Trainingszeit, über Geschwindigkeit, Herzfrequenz, bis hin zum Pace.

Akkulaufzeit der Garmin Forerunner 35 im Testbericht

Die Akkulaufzeit hält im Activity Modus rund 9 Tage an, wie es bei den meisten Modellen von Garmin der Fall ist. Im Activity Modus wird der Pulswert in bestimmten Intervallen getrackt und nicht jede Sekunde, das spart Akku und garantiert eine lange Akkulaufzeit.

Im Sportmodus hingegen hält der Akku laut Garmin ca. 13 Stunden an. Ich habe mich einfach mal dazu entschieden eine kleine Laufrunde von 10km zu machen, um zu schauen wie viel Akku tatsächlich im Sport Modus verbraucht wird.

Nachdem ich meinen Lauf beendet habe, war der Akku gerade mal 3% niedriger als zu Beginn. Ich war ziemlich überrascht, da hat Garmin nicht zu viel versprochen.

Wie verlässlich war die Garmin Forerunner 35 im Praxistest?

Ich habe die Sportuhr über ein paar Wochen überall getragen, beim duschen, schlafen, arbeiten und auch im Training. Einfach mal um zu sehen, wie verlässlich die Forerunner 35 meine Aktivitäten aufzeichnet.

GPS 

Das GPS hat jedes Mal, wenn ich das Haus verlassen habe, ziemlich verlässlich funktioniert und die Abweichungsquote lag in meinem Praxistest sehr gering.

Ich bin der Meinung die Garmin Forerunner 35 kann sich mit der Forerunner 235 oder auch Fenix 3 messen und spielt in der gleichen Liga, zumindest was das GPS betrifft.

Nachdem man das GPS startet, verbindet es sich augenblicklich und erfasst das Signal. Kein Wunder, schließlich wird die Garin 35 auch mit Satellitendaten über die Garmin Connect App gefüttert, wenn ich das mal so sagen kann.

Pulsdaten

Die Pulsdaten waren sowohl beim gehen, laufen und auch bei intensiveren Trainingseinheiten verlässlich, jedoch mit kleinen Abweichungen.

Da sieht man wieder einmal, dass der optische Pulssensor einfach keinen Ersatz für einen richtigen Brustgurt darstellt

Wer es ohnehin ernst mit dem Laufen meint, wird sich früher oder später einen Brustgurt zulegen. Den Brustgurt muss man separat kaufen und kann diesen problemlos via ANT+ mit der Garmin Forerunner 35 koppeln.

Smartphone

Auch die Kopplung mit dem Smartphone lief reibungslos. Sowohl Android, als auch Apple Handys lassen sich problemlos via Bluetooth koppeln. 

Auch die Übermittlung der Daten von Garmin Uhr zu Smartphone passierte in Echtzeit.

Garmin Forerunner 35 – Wasserdicht/ Schwimmen

Die Garmin 35 ist wasserdicht, wie man es von allen Garmin Uhren gewohnt ist. 

Ich selbst habe mit der Uhr sogar auch schon aus reiner Laune geduscht, wobei ich die Sportuhr zum duschen doch lieber abnehme.

Beim Schwimmen kann es hingegen schon mehr Sinn machen, die Forerunner 35 anzulassen, weil man auch hier seine körperlichen Aktivitäten weiter verfolgen kann.

Das Modell ist laut Hersteller nach “5 ATM” geschützt. Also geschützt beim schwimmen, tauchen, schnorcheln, Regen oder auch bei Schnee.

Alarmfunktion

Auch ganz interessant ist die Alarmfunktion. Über die App kann man einstellen, wann immer uns die Garmin Forerunner 35 alarmieren soll. 

Wenn man nun den festgelegten Wert über/-unterschreitet wird einem das auf dem Display angezeigt und durch vibrieren und einen Piepston deutlich gemacht.

Motivation – Ziele festlegen

Als kleinen Motivationsschub, sollen die selbst definierten Ziele dienen. So kann das Ziel beispielsweise lauten:

  • 5.000 Schritte am Tag laufen

…oder auch

  • 200 Intensitätsminuten pro Woche absolvieren

Wenn man diesen Zielen nicht nachkommt, wird man über einen Alarm darauf hingewiesen. Das kann für den ein oder anderen schon mal als Motivation dienen. Fast schon wie ein kleiner Personal Assistent der unserem inneren Schweinehund “in den Hintern tritt”.

Angebot
Garmin Forerunner 35

  • Budget Modell
  • Ideal für Laufeinsteiger
  • GPS-Laufuhr mit soliden Lauffunktionen
  • Großes rechteckiges Display
  • Integrierte Herzfrequenzmessung