Der Asics GlideRide im Test: So etwas habe ich bislang noch nicht gesehen und getestet

Ich muss zugeben, dass ich auf diesen Test extrem gespannt war.

Den GlideRide habe ich mit dem deutlichen teureren Asics Metaride bestellt, was mich einiges gekostet hat, worauf ich mich jedoch sehr gefreut habe.

So eine Laufschuh-Form habe ich bislang noch nirgends gesehen…

…und da Asics in der Vergangenheit eher auf seine Klassiker, wie den Asics Gel Kayano (hier findest Du meinen Testbericht zum Asics Gel Kayano 26) und den Nimbus (hier habe ich den Gel Nimbus 22 reviewed) gesetzt hat, war ich absolut gespannt wie nun die völlig neuen Laufschuh-Formen und -Modelle abschneiden werden.

Der hohe Zehenbereich ist mehr als gewöhnungsbedürftig

Was mich zunächst überrascht hat, war das Gewicht des Gliderides.

Ich habe ihn mir noch schwerer vorgestellt, als er es letztlich war. Vielleicht war dies aufgrund der merkwürdigen Optik, die ich mir vorweg auf zahlreichen Bildern zu Gemüt geführt habe – Der Schuh zählt definitiv nicht zu den leichtesten Laufschuhen, war dann verglichen mit meiner persönlichen Vorstellung und dem was ich erwartet habe, erfreulich leicht. 

Auch das Obermaterial wirkt, wie man es von Asics eigentlich gewohnt ist, hochwertig und gut verarbeitet. Es schmiegt sich fest um den Fuß und schafft es dadurch dem Fuß einiges an Halt und Stabilität mit auf den Weg zu geben. Diese ist besonders in diesem Modell extrem wichtig, dazu gleich mehr.

Der Bereich rund um die Ferse ist sehr fest, wobei die Polsterungen, die nach innen hin verarbeitet wurden, wie gewohnt “Asics-Ausmaße” annehmen – Hier wird die Ferse richtig weich umschlossen. Sehr angenehm! 

Da die maßgebliche Stabilität eines Laufschuhs maßgeblich aus den zwei zuvor beschriebenen Bereichen ausgeht, nämlich dem Obermaterial und eben der Fersenkappe bzw. dem gesamten Fersenbereich , war es für mich wichtig, dass diese beiden Bereiche besonders im Glideride gut abschneiden!

Bekommt der Körper solche ungewohnten Laufschuhe an die Füße, ist es wichtig, dass diese fest sitzen und eben nicht unnötig zu Instabilität führen. Beim GlideRide passts perfekt! 

Was jedoch ebenfalls auffällt, ist natürlich der sehr ungewohnte, hoch verarbeitete Zehenbereich. Die Füße fühlen sich an, als wären sie auf einer Wippe. Ich habe insgesamt 20 Kilometer, 2 Läufe á 10 Km, gebraucht, um mich an den Glideride zu gewöhnen.

So kannst Du dir den Schuh günstiger kaufen!

Hier findest Du immer aktuelle Angebote des Modells bei einem unserer Partner. Dank unserer Partnerschaften können wir dir regelmäßig Angebote und Rabatte anbieten, sodass Du bei Interesse immer nachsehen kannst, wie teuer der jeweilige Schuh aktuell ist und welche Größen und Farben verfügbar sind.

Wichtiger Hinweis: Schaue bei Interesse immer nach deiner Größe! So habe ich schon zig Mal Schnäppchen gefunden, da das jeweilige Modell in meiner Größe plötzlich für 50-70 Euro verkauft wurde!

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Meine Lauftests im Asics GlideRide – Die Vor- und Nachteile

Eins kann ich vorweg sagen: Wer hauptsächlich auf Asphalt läuft und bevorzugt Langstrecken-Läufe absolviert, der MUSS dieses Modell testen.

Ich denke, dass der Glideride genau hierfür geschaffen wurde und in dieser Kombination (Asphalt / lange Läufe) seine ganze Stärke ausspielt.

Kommen wir an dieser Stelle dann aber auch direkt zum Schwachpunkt des Modells: Die Instabilität auf unebenen Untergründen.

Im Park geht es noch, kommen dann aber doch mal Phasen und Streckenabschnitte, wo es recht uneben wird, so ist im GlideRide, wie auch im Asics Metaride (hier findest Du meinen Testbericht zum 250-Euro-Laufschuh, der als einziger dieselbe “gewöhnungsbedürftige” Sohle besitzt), Vorsicht geboten.

Die Form der Sohle ist für ebene Untergründe geschaffen und führt die Füße auf solchen absolut verlässlich, wie auch energieeffizient. Bei Unebenheiten kann es aber wesentlich leichter passieren, dass man abknickt bzw. die Füße das Gleichgewicht verlieren.

Die Anfangs erwähnte Stabilität hat mir auf Asphalt ebenfalls sehr gut gefallen. Die Schuhe führen den Fuß und bei längeren Einheiten merkt man einfach wie die Füße wesentlich langsamer ermüden. Asics hat Energieeffizienz versprochen und diese geliefert. Großer Pluspunkt an Asics!

Mein Fazit zum GlideRide und wer am ehesten von diesem Modell profitiert

Für mich persönlich extrem interessant ist, dass der Glideride durch seine Form durchaus dazu beitragen kann, dass Läufer mit Rückenschmerzen eventuell schmerzreduzierter oder gar schmerzfrei laufen werden können.

Ich denke deshalb, dass wenn Du tatsächlich an Rückenschmerzen leidest und diese sich beim Laufen bemerkbar machen, Du unbedingt dieses Modell testen solltest!

Zurückschicken geht immer, doch die neue Zwischensohlen-Form kann durchaus dazu beitragen, dass das veränderte Auftrittsgefühl für reduzierte Schmerzen sorgen wird. Dasselbe lässt sich auch für Plattfüße und Senkfüße empfehlen!

Abschließend möchte ich festhalten, dass natürlich “neugierige” Läufer und Laufschuh-Fans diesem Modell einen Versuch geben sollten. Primär diejenigen, die viel auf Asphalt trainieren und längere Laufstrecken bevorzugen. Dort werden die Stärken des GlideRides deutlich. 

Alternativ verlinke ich dir an dieser Stelle einige meiner Laufschuh-Bestenlisten aus den jeweiligen Kategorien:

Unsere aktuellen Angebote des Asics Glideride:

(Wie bereits erwähnt empfehle ich bei Interesse die eigene Größe und das gewünschte Design auszuwählen und so den reelen Preis zum Vorschein zu bringen)

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Hi! Wir sind Mike & Filipp.

Nicht nur unsere langjährige Freundschaft verbindet uns, sondern auch unsere Liebe zum Laufen - weswegen wir diesen Blog "Laufliebe.org" gemeinsam ins Leben gerufen haben.

Auf diesem Blog testen wir regelmäßig Lauf-Ausrüstung und geben dir Tipps & Tricks rund um den Laufsport.