Nike Downshifter 10 im Test: Meine Erfahrung mit dem günstigen Nike-Laufschuh

Der Downshifter 10 weckt in mir nostalgische Gefühle. Er war vor 3 Jahren mein allererstes bewusst gekauftes Laufschuh-Modell, dass ich damals für knapp 40 Euro bekommen habe.

Heute stellt der Downshifter in seiner nun 10. Ausgabe einen von insgesamt 14 Nike-Laufschuhen, die ich in den vergangenen Wochen getestet habe.

Insgesamt habe ich mich in den letzten Monaten 80 Laufschuhen gewidmet, sodass ich auch in diesem Testbericht einige Vergleiche mit einfließen lassen werde.

Der erste Eindruck und Auffälligkeiten

Im Vergleich zum damaligen Downshifter 7 wird sofort deutlich, dass der neue Downshifter 10 spürbar hochwertiger daherkommt. Der Schnitt wurde verändert, das Obermaterial scheint besser designed zu sein und auch dei Fersenkappe wurde verstärkt. Letztere ist besonders wichtig und erspielt dem Downshifter 10 alleine deshalb schon einen deutlichen Pluspunkt. 

Eine feste Fersenkappe sorgt im Laufschuh dafür, dass die Füße einen stabilen und rutschfesten Halt bekommen, der besonders bei hohem Tempo von extremer Wichtigkeit wird.

Ich habe hier bereits Laufschuhe jenseits der 150-Euro-Marke erlebt, die mich wegrutschen und im Schuh “schwimmen” ließen… So KANN ein Modell, ganz gleich, ob es 300 Euro oder “nur” 60 Euro wie im Falle des Downshifter-Modells kostet, nicht hochwertig erscheinen!

Gefallen hat mir auch, dass Nike dem Downshifter auf der Innenseite der Fersenkappe kleine Polsterungen verliehen hat. So weit ich mich erinnern kann, war dies damals ebenfalls nicht der Fall. Alles in allem war ich auf den ersten Blick und beim ersten “Geh-Test” mehr als positiv überrascht!

Der Downshifter 10 und der Nike Revolution 5: Die Unterschiede zwischen den zwei günstigen Nike-Laufschuhen

Ich habe diesen Vergleich bereits in meinem Testbericht zum Nike Revolution 5 beschrieben, da dies absolut Sinn macht. Der Revolution 5 von Nike ist der zweite Laufschuh, den wir aktuell für knapp 60 Euro bekommen können. Somit bilden beide Modelle die mit Abstand günstigsten Laufschuhe von Nike, weshalb ich mich auch in diesem Erfahrungsbericht einem kurzen Vergleich nicht entziehen kann. Hier die Kurzfassung:

Der Revolution 5 wirkt insgesamt etwas weicher in der Dämpfung, hat dabei jedoch ein dichteres Obermaterial, was wiederum zu schnellerer Schweißbildung führen wird.

Ich empfehle den Nike Revolution 5 daher primär Lauf-Anfänger, schwereren Personen und für Langstrecken-Läufer. Für diese Zielgruppen wird die weiche Dämpfung von Vorteil sein.

Der Downshifter 10 weist eine deutlich direktere Dämpfung auf, die vor allem im Vorfußbereich spürbar minimalistischer ausfällt. Hierdurch lässt sich der Vorfußlauf besser trainieren.

Ich denke daher, dass der Downshifter 10 primär für leichtere Personen und für Läufer mit Normalgewicht Sinn machen sollte. Da die Dämpfung insgesamt recht direkt wird, ist es von Vorteil, wenn man bereits Erfahrung mit dem eigenen Körper im Lauftraining gemacht hat und in etwa weiß, was der eigene Körper abkann.

  • Meinen Testbericht zum Nike Revolution 5 kannst Du dir hier ansehen (Link). Alle Verlinkungen öffnen sich zudem im neuen Fenster, sodass Du hier in Ruhe weiterlesen kannst.

Meine Lauferfahrung im Nike Downshifter 10

Ich habe bereits im vorigen Vergleich einiges zur Lauferfahrung im Downshifter 10 gesagt. Interessant fand ich neben der recht direkten Dämpfung vor allem auch die Flexibilität in diesem Laufschuh.

Nike hat hier durch drei Flexkerben im Vorfußbereich deutlich an der Abrollbewegung gearbeitet und diese dadurch verbessert.

Der Downshifter gliedert sich dadurch nahezu im Bereich der Natural Running Schuhe ein, wobei die Dämpfung hier noch deutlich stärker ausfällt als in den Natural Running-Modellen wie dem “legendären” Nike Free. 

  • Bei vorhandenem Interesse an Natural Running Schuhen verweise ich an dieser Stelle gerne auf meine zwei Testberichte zum Nike Free 5.0 2020 (Link) und dem noch minimalistischeren Nike Free 3.0 (Link).
  • Auch meine Bestenliste der getesteten Natural Running Schuhe kannst Du dir hier öffnen (Link)

Zurück zum Downshifter 10.

Der Schuh saß im Training absolut verlässlich am Fuß, was vor allem der überarbeiteten und gut sitzenden Fersenkappe zu verdanken ist.

Auch das Obermaterial schmiegt sich fest um den Fußrücken, sodass hier keine “Rutschpartien” entstanden sind. Pluspunkt dafür!

Mein Fazit zum Downshifter 10: Wer sollte sich das Modell am ehesten kaufen ?

Durch den geringen Preis wird der Downshifter sich primär für Studenten und “Sparfüchse” empfehlen.

Das Laufgefühlt wirkt allerdings recht direkt, weshalb ich ihn im Einsatz als Laufschuh in erster Linie leichteren und normalgewichtigen Personen empfehlen möchte.

Ich denke, dass der Downshifter zudem auch auf dem Laufband Verwendung finden wird, da hier die direkte Dämpfung von Vorteil sein kann.

Zusätzlich sehe ich keine Probleme dabei den Downshifter 10 im Alltag zu nutzen, sodass er durchaus auch als Freizeitschuh Verwendung finden könnte!

  • Hier findest Du zudem meine Bestenliste der günstigen Laufschuhe für unter 100 Euro (Link). Dort vergleiche ich alle Modelle aus den 80 Laufschuh-Tests, die ich für unter 100 Euro bekommen konnte und die mir dabei positiv aufgefallen sind.

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