Persönlicher Test und Vergleich der zahlreichen Nike-Laufschuhe

Hey und herzlich willkommen zu meinem Artikel. Heute geht es ausschließlich um Nike-Laufschuhe und welche mir persönlich in meinen Tests am besten gefallen haben. Dieser Beitrag dient als Übersichtsbeitrag zu den verschiedenen Nike-Modellen und wird daher fortlaufend, nach jedem Nike-Laufschuh-Test ergänzt und erweitert.

Im Laufe der letzten 3 Jahre durfte (stand jetzt) 36 Laufschuhe testen und vergleichen. Unter diesen Modellen waren auch zahlreiche Nike-Laufschuhe vorhanden, sodass ich diese in diesem Artikel aufgreifen möchte und dir eine kleine Übersicht und Bestenliste liefern möchte.

Ich hoffe dir mit diesem Artikel Klarheit zu verschaffen und aufzuzeigen, welcher Nike-Laufschuh dir und deinem Vorhaben am ehesten zu empfehlen ist.

Dank unserer Partnerschaften mit den großen Herstellern und Online Shops kann ich dir zudem Rabatte, aktuelle Angebote (falls vorhanden) und Tiefpreise anbieten. Bei Interesse kannst Du so direkt einen Preisvergleich starten und nachsehen, welche Größen vorhanden sind.

Nike Epic React Flyknit 2 Test: Die React-Dämpfung im Fokus

Nike hat die React-Dämpfung auf den Markt gebracht, um so nach langer “Durststrecke” wieder für Aufsehen und Innovation zu sorgen. Durch die Boost-Sohle hat Adidas einiges an Hype abgrasen können und auch im Laufschuhbereich für Aufsehen und Interesse gesorgt.

Ich habe den Nike Epic React einlaufen und testen dürfen und muss sagen, dass mir die Dämpfung auf den ersten Testläufen sehr interessant erschienen ist. Sie wirkt insbesondere auf hartem Asphalt angenehm weich, bringt jedoch einiges an Vorantrieb mit. Dadurch lassen sich individuelle Einheiten gestalten, in denen Du zwischen schnellen Intervallen und ruhigen Dauerläufen variieren kannst.

Das Obermaterial ist das Nike-typische Flyknit, dass im Epic React aus einer großen “Socke” besteht. Keine Nähte oder sonstige Unterbrechungen, was den Epic React optisch ziemlich cool erscheinen lässt. Die Optik spielt in Laufschuhen natürlich nur eine untergeordnete Rolle, weshalb ich einige weitere Worte zum Laufgefühl verlieren möchte.

Ich habe im Vorfeld gedacht, dass der Epic React schwammig erscheinen könnte. Keine großartige Stabilität war zu sehen und das React-Material wirkt auf den ersten Blick zwar gut und weich dämpfend, doch genau das könnte ja auf der anderen Seite bedeuten, dass es an Stabilität fehlen wird.

Besonders auf Asphalt wirkt der Epic React allerdings überhaupt nicht schwammig. Im Fersenbereich bekommen wir durch die abgerundete Form und den festen Sitz im Schuh ein sehr gutes und kontrolliertes Laufgefühl, dass sich ziemlich gut zwischen schnellen Vorfuß-Laufschritten und Fersenläufen variieren lässt. 

Wichtig ist jedoch: Der Laufschuh fällt kleiner aus! Ich habe den Schuh in der Größe 44, obwohl ich sonst die 43 bestelle. Und auch in der Breite sollte man aufpassen. Der Epic React gehört (wie so häufig bei Nike) eher in die Kategorie der Schmall-Fuß-Laufschuhe. Breite Füße sollten sich eher fernhalten.

Test-Fazit zum Nike Epic React: Wer sollte sich den Laufschuh kaufen ?

Mit seinen knapp 250 Gramm in der Größe 44 fällt der Epic React immernoch in die Kategorie der “leichten” Neutrallaufschuhe. Natürlich ist er kein Lightweight-Laufschuh, da hat Nike definitiv ganz andere Modelle im Angebot, doch der Epic React überzeugt eben durch seine Leichtigkeit, den guten Sitz und die Dynamik im Training.

In diesem Modell kannst Du sowohl Dauerläufe in niedrigem Tempo laufen, als auch schnelle Einheiten absolvieren. Durch die ansprechende Optik spricht nichts gegen dieses Modell im Alltag zu nutzen. Wer sportliche Freizeitschuhe bevorzugt, der kann den Epic React als “vielseitigen Lauf- und Freizeitschuh” nutzen.

Nike Pegasus 35 vs Nike Pegasus 36 im Vergleich

Ich habe den Nike Pegasus 35 mittlerweile wieder verkauft, ihn jedoch mit der Neuauflage, dem Nike Pegasus 36 ersetzt. Beide Modelle fallen insgesamt recht ähnlich aus, wobei der Nike Pegasus 35 die größere Veränderung zum Vorgänger (Nike Pegasus 34) erhalten hat.

Beide Modelle wirken wesentlich dynamischer als der Nike Pegasus 34. Dies wird vor allem durch den veränderten Fersenbereich erreicht, der nun abgerundet und hochgezogen wurde. 

Der Nike Pegasus 36 hat ein verändertes Obermaterial, das mir persönlich eher zuspricht. Es wirkt nach wie vor atmungsaktiver, in Kombination mit der nun dünneren Zunge sitzt es jedoch eher “wie aus einem Guss”. Der Fußrücken dankt und bekommt weiterhin die gewohnte Festigkeit und Stabilität wie im Pegasus 35. 

Insgesamt läuft sich die Pegasus-Reihe etwas direkter und weniger weich dämpfend als die Nike Laufschuhe, die mit der React-Zwischensohle ausgestattet wurden. Dies muss jedoch nichts schlechtes darstellen, denn ich variiere beide Modelle ebenfalls sehr gerne. Durch den direkteren Auftritt habe ich ein besseres Stabilitätsgefühl im Pegasus. Im Park und bei kürzeren Einheiten auf Schotterwegen im nahegelegenen Wald mag ich den Pegasus daher viel eher. Die zusätzliche Kontrolle gefällt mir hier besser!

Test-Fazit zum Nike Pegasus 35 und 36

Die Unterschiede zwischen dem Nike Pegasus 35 und 36 fallen dieses Mal nur minimal aus. Lediglich das Obermaterial und die Schuhzunge wurden sichtlich verändert. Das Laufgefühl bleibt weiterhin dasselbe, sodass ich dir empfehle bei Interesse das günstigere Modell zu kaufen.

Insgesamt handelt es sich um eine sehr hochwertige Laufschuh-Reihe von Nike, die sich vielseitig einsetzen lässt. Du kannst ihn diesen Schuhen sowohl lange Strecken belaufen, wie auch kurze, schnelle Einheiten absolvieren. Schweren Läufern und Übergewichtigen empfehle ich jedoch aufgrund des recht direkten Auftritts ein Modell zu wählen, dass etwas mehr Dämpfung bietet. Hier empfiehlt sich der nächst vorgestellte Nike-Laufschuh.

Für leichte bis mittelschwere Läufer und für Menschen, die sich einen hochwertigen, direkten und langlebigen Laufschuh wünschen ist der Pegasus 35 / 36 eine interessante Option. Meine Empfehlung: Einfach mal testen! 

Nike Air Zoom Vomero 14 Test und Vergleich: Ein interessanter Mix 

Auf dieses Modell habe ich mich sehr gefreut. Der Nike Air Zoom Vomero wurde im Vorfeld heiß diskutiert und stellt einen sehr interessanten Mix aus dem “Nike Epic React” und der “Nike Pegasus”-Reihe.

Die React-Dämpfung wurde hier mit den Zoom Air Elementen kombiniert und zu einem dynamisch und optisch ansprechenden Laufschuh geschnürt. Was mir bei den Testläufen besonders gefallen hat, war die zusätzliche Schaumstoffpolsterung auf der Innenseite der Fersenkappe. Die Füße bekommen hier nicht nur einen festen Halt, sondern vor allem auch ein angenehmes Gefühl im Schuhinneren!

Durch seine Aufmachung gefällt mir der Nike Air Zoom Vomero aktuell am besten. Er kombiniert die weiche und antriebsstarke Dämpfung des Nike Epic Reacts, bietet durch die Stabilisierung im Fersenbereich jedoch mehr Kontrolle und Stabilität als dieser. Auf Asphalt macht er richtig Spaß!

Im Vergleich zum Pegasus sieht Zoom Vomero einfach etwas dynamischer und für meinen Geschmack “besser” aus. Sollte ich mich zwischen beiden Modellen entscheiden, würde ich aufgrund der weichen Dämpfung, des federnden Antriebs und der weiterhin vorhandenen Stabilität den Nike Air Zoom Vomero wählen. Allerdings ist dies natürlich mein Geschmack und nur eine persönliche Meinung.

Test-Fazit zum Nike Air Zoom Vomero 14

Dieses Modell eignet sich durch seine Vielseitigkeit vor allem für schwere Läufer, Übergewichtige und Anfänger. Mit dem Zoom Vomero bekommst Du einen langlebigen Laufschuh für verschiedene Untergründe und Vorhaben. 

Insgesamt ein gelungener Mix!

Nike Odyssey React im Vergleich zum Nike Epic React

Der Odyssey React erschien einige Monate nach dem Nike Epic React und warf einige Fragezeichen auf. Ich habe beide testen dürfen und möchte sie in diesem Beitrag vergleichen.

Zum einen hat der Odyssey eine Hauptänderung im Obermaterial bzw. der Verbindung zur Zunge bekommen. Im Epic React war das Obermaterial noch eine “Socke”, während der Odyssey hier nun eine Unterteilung besitzt, die jedoch weiter unten vernäht wurde. So lässt sich der Odyssey React im Obermaterial etwas besser öffnen und der Fuß kann leichter reinschlüpfen. Kleiner Pluspunkt in Sachen Komfort für den Nike Odyssey React.

Des Weiteren wurde auch die Außensohle angepasst. Unter dem Fersenbein und auch im Vorfußbereich bekommt der Odyssey etwas mehr von der Gummibeschichtung, die beim Laufen hauptsächlich den Bodenkontakt herstellt. Hier haben sich viele Kunden beschwert, dass der Epic React zu wenig von der Beschichtung besitzt und die React-Zwischensohle so dafür büßen müsse… Ich weiß, was die Herrschaften meinen, gestört hat es mich persönlich aber nicht.

Auch wurde der Bereich rund um die Ferse minimal angepasst. Der Cage wurde auf der Innenseite verstärkt, was zu mehr Stabilität führen soll. Ich habe es in meinen Testläufen nicht wirklich gespürt…

Test-Fazit zum Nike Odyssey und zum Vergleich

Der Odyssey wiegt um die 15 Gramm mehr als der Nike React. Ansonsten hat sich das Laufgefühl zwischen beiden Modellen nicht großartig verändert. Einige kleine Änderungen wurden unternommen, diese fallen jedoch nur marginal aus.

Meine Empfehlung: Kaufe dir das aktuell günstigere Modell, möchtest Du einen langlebigen und weich dämpfenden Laufschuh haben. Beide Modelle machen Spaß und bieten Qualität. Zwei hervorragende Neutral-Laufschuhe!

Nike Free RN Test: Neuauflage des legendären Natural Running Schuhs

Der Nike Free ist definitiv kein Laufschuh für jedermann. Hier haben wir einen minimalistischen Natural Running Schuh, der wenig Dämpfung bietet und die Füße somit viel stärker belastet, als die anderen Nike-Laufschuhe aus dieser Übersicht.

Die Sprengung dieses Modells beträgt 6 mm, wodurch der Nike Free auch in der Neuausgabe zum Schnell-laufen einlädt. Stabilität darf man hier allerdings nicht groß erwarten… Das Modell tut, was es aussagt. 

Wer einen interessanten Natural Running Schuh sucht, dem empfehle ich definitiv einen Test im Nike Free RN – Auf der Tartanbahn und auf dem Laufband eine coole und interessante Option, auf Asphalt sollte man dieses Modell jedoch nicht nutzen. Die Aufprallkräfte fallen durch die nahezu nicht vorhandene Dämpfung zu groß aus.

Beim Test ist mir zudem aufgefallen, dass die Form des neuen Nike Frees nicht nur komisch aussieht, sondern im Fersenfußbereich auch etwas unnatürlich wirkt. Hierdurch lädt er dann noch mehr zum Vorfußlaufstil ein. 

Test-Fazit zum Nike Free RN

Den Nike Free sollten nur erfahrene Läufer testen. Wer eher auf Dämpfung und Komfort setzt, dem empfehle ich eins der oben besprochenen Nike-Modelle. Der Nike Free bietet allerdings andere Vorteile. Wer den Vorfußlaufstil trainieren möchte und einen recht schmalen Fuß hat, der kann den Nike Free gerne testen. Dies scheint die richtige Zielgruppe für den Natural Running Schuh zu sein. Auch für weitere Sportarten in der Halle und für kurze Sprint-Trainings kann er eine interessante Option sein.