Asics Dynaflyte 4 im Test und Vergleich: Einer meiner Liebsten, geht es um Tempo

In diesem Beitrag möchte ich über meine bisherige Erfahrung im Asics Dynaflyte 4 sprechen und diesen mit weiteren Lightweight-Laufschuh, primär jedoch mit weiteren “Schnell-Lauf-Laufschuhen” von Asics vergleichen.

In den vergangenen Monaten habe ich über 16 Modelle, alleine von Asics testen dürfen und darunter auch den Asics Tartheredge, wie auch den Asics Gel DS Trainer 25 am Fuß getragen.

Beide Modelle stellen neben dem Dynaflyte 4 die führenden Lightweight-Laufschuhe und Wettkampf-Laufschuhe von Asics dar.

In diesem Beitrag gehe ich daher auf alle drei Modelle ein, um dir so einen möglichst differenzierten und übersichtlichen Einblick zu bieten.

Maximale Flexibilität im Vergleich zum Asics Tartheredge und dem Asics DS Trainer 25

Die Überschrift bezieht sich hierbei natürlich auf den “Asics-internen” Vergleich zwischen den drei Lightweight-Laufschuhen.

Das Dynaflyte-Modell ist hier mit Abstand das flexibelste, sowohl in der seitlichen Bewegung, wie auch in der Längsrichtung.

Deutlich wird dies vor allem durch die Konstruktion der Außensohle, die im Dynaflyte eher an die schwereren Neutral- und Stabilschuhmodelle von Asics erinnert. Hier arbeitet Asics, wie auch andere Hersteller, gerne mit Flexkerben, die dem Schuh seine Flexibilität verleihen, diese jedoch auch maßgeblich vorgeben.

Im Vorfußbereich hat der Dynaflyte zwei solcher horizontal verlaufenden Flexkerben, wodurch der Fußauftritt und der Abrollvorgang sehr weich vonstatten geht.

Auf das Laufgefühl werde ich gleich nochmal detaillier eingehen. Zunächst einige Worte zu den “Basics” und den Unterschieden zu den anderen zwei Lightweight-Trainern.

Durch das Außensohlen-Design bietet der Dynaflyte allerdings eine Sache nicht, die sowohl der Asics Gel DS Trainer, wie auch das ultraleichte Tartheredge-Modell bieten – Die beiden wurden mit extrem griffigen, kleinen Elementen unter dem Vorfuß versehen und bieten dadurch eine sehr aggressive Auftittsfläche.

In meinen Tests hat diese deutlich dazu beigetragen, dass beide Modelle den mit Abstand besten Grip bieten und selbst auf nassen Untergründen rutschfest auftreten.

Durch diesen Grip lässt sich hohes Tempo sehr leicht halten – Hier muss ich den beiden Modellen zweifelsfrei einen Pluspunkt vergeben. In dieser Hinsicht agiert der Dynaflyte etwas eingeschränkt, da er auf nassem Untergrund zwar Halt gibt aber dieser bei Weitem nicht so verlässlich und kontrolliert wirkt, wie beim Tartheredge nud Asics Dynaflyte 25.

Im Folgenden verlinke ich dir meine Testberichte zu beiden Laufschuhen – Die Seiten öffnen sich bewusst im neuen Fenster, sodass Du hier zunächst weiterlesen kannst. 

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Wichtiger Hinweis: Schaue bei Interesse immer nach deiner Größe! So habe ich schon zig Mal Schnäppchen gefunden, da das jeweilige Modell in meiner Größe plötzlich für 50-70 Euro verkauft wurde!

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Weitere Unterschiede zwischen den dreien und welcher eignet sich wofür ?

Ein weiterer sehr wichtiger Unterschied zwischen den dreien liegt in der zuvor bereits angesprochenen Stabilität.

Während der Tartheredge, wie auch der DS Trainer 25 auf wesentlich mehr Stabilität aus sind und hierfür die entsprechenden Vorkehrungen in der Zwischensohle besitzen, ist der Dynaflyte 4 der flexibelste und den Füßen am meisten “Freiraum” bietende Laufschuh aus diesem Vergleich. 

Wer also gerne mit mehr Flexibilität und Freiheit unterwegs ist und seine Füße auch bei höherem Tempo nicht zu sehr bevormunden möchte, der wird sich am ehesten am Asics Dynaflyte Modell erfreuen.

Die Flexibilität und weniger spürbare “Bevormundung” wird vor allem im Vorfußbereich deutlich. Dort sind die zuvor angesprochenen Flexkerben, die dem Fuß in Längsrichtung mehr Flexibilität bieten, allerdings kommt hier auch die etwas weichere Dämpfung hinzu, wodurch der Dynaflyte insgesamt etwas komfortabler und weicher wirkt.

Auf die Tempobeschleunigung kann dies allerdings ein wenig Einfluss nehmen. Wobei wir hier auch schon bei einem weiteren Unterschied zwischen den dreien sind. 

Der Tartheredge wirkt mit Abstand am direksten, am stabilsten und am minimalistischsten – Dieser Laufschuh bringt nahezu kein Gewicht, die aggressivste Außensohle und eben auch die geringste Dämpfung mit sich.

In meinen Augen stellt er daher einen Laufschuh für die wirklich ambitionierten Läufer unter uns dar – Ein Modell, das zweilfelsfrei den Titel “Wettkampflaufschuh” verdient.

Der Asics Gel DS Trainer 25, wie auch der Dynaflyte sind hier deutlich “trainings-tauglicher”.

Der Dynaflyte im Lauftest

Nun möchte ich einige Worte zum Dynaflyte verlieren und ihn dabei nicht mehr in Vergleiche mit den anderen beiden Lightweight-Modellen einbinden.

Jetzt geht es ausschließlich um das Laufgefühl und meine Erfahrung im Dynaflyte 4.

Ich habe das Modell auf Asphalt, auf dem Laufband im Fitnessstudio und auf Park- und Schotterwegen getestet und dabei penibel auf die Einzelheiten im Laufgefühl geachtet.

Aufgefallen ist mir dabei, dass das Modell sich trotz der relativ geringen Dämpfung (gut, im Vergleich zum Tartherdge ist das noch ordentlich was – aber ebenfalls gut… ich wollt´s doch lassen mit den Vergleichen…) auf Asphalt richtig gut nutzen lässt.

Die Füße bekommen den Vorantrieb, den der Hersteller verspricht und das Gefühl wirkt bei Weitem nicht so direkt, wie ich es bei anderen Lightweight-Trainer beobachtet habe.

In dieser Hinsicht erreicht der Dynaflyte 4 ein gutes Mittelmaß aus Komfort und Schnelligkeit.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist der Fersenbereich, den Asics angenehm weich und relativ dick gepolstert hat.

In Kombination mit dem Obermaterial bekommen die Füße hier die nötige Kontrolle – Bei hohem Tempo ist diese absolut notwendig! 

Und mir persönlich gefällt der Dynaflyte als einer der ganz wenigen Modelle auch im Fitnesstudio auf dem Laufband richtig gut!

Durch das geringe Gewicht, lässt er sich auch auf dem etwas weicheren Laufband-Untergrund optimal ansteuern. Ich denke, dass er hier auch schweren Läufern und übergewichtigen Personen richtig gut helfen kann.

Ich habe sowohl dem Laufband, wie auch der Thematik rund um das Übergewicht zwei individuelle und sehr detaillierte Artikel gewidmet, in denen ich auf Tipps gebe und überzeugende Laufschuhe aus meinen Tests vorstelle.

Bei Interesse kannst Du dir beide Artikel ansehen, diese öffnen sich wie gewohnt im neuen Fenster, sodass Du diesen Artikel zunächst in Ruhe zu Ende lesen kannst.

Mein Fazit zum Asics Dynaflyte 4: Für wen lohnt sich der Kauf am ehesten ?

Ich denke, dass das Dynaflyte-Modell zweifelsfrei eines der gelungensten und komfortabelsten Laufschuhe aus der Kategorie der Lightweight-Trainer darstellt.

Die Dämpfung wirkt responsiv, jedoch flexibel und nicht zu direkt. Der Schuh insgesamt sitzt fest am Fuß, bevormundet diesen aber eben nicht so sehr wie im Asics Tartheredge oder im Asics Gel DS Trainer, die beide wesentlich mehr Stabilität mit auf die Strecke bringen.

In meiner Übersicht persönlicher getesteter Lightweight-Trainer wirst Du alle drei Modelle nochmals vorfinden – Dort stelle ich zudem auch andere Modelle der Konkurrenz vor.

Ansonsten kannst Du bei Interesse nach aktuellen Angeboten des DynaFlyte-Modells schauen. Hier empfehle ich sich immer auch durch die verfügbaren Farben und Größen zu klicken – Nicht selten findet man so Angebote, die um bis 50% reduziert sind!

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Hi! Wir sind Mike & Filipp.

Nicht nur unsere langjährige Freundschaft verbindet uns, sondern auch unsere Liebe zum Laufen - weswegen wir diesen Blog "Laufliebe.org" gemeinsam ins Leben gerufen haben.

Auf diesem Blog testen wir regelmäßig Lauf-Ausrüstung und geben dir Tipps & Tricks rund um den Laufsport.