Nike Zoom Pegasus Turbo 2 im Test: Meine Erfahrung mit dem Lightweight-Laufschuh

Von der Pegasus-Reihe habe ich seit Jahren sehr viel gehört, diese vor dem Turbo 2 jedoch nie an den eigenen Füßen gehabt. Um so größer war deshalb die Vorfreude auf dieses Modell.

Da der Pegasus Turbo 2 einer von insgesamt 14 Nike-Laufschuhen war, die ich mir bestellt und getestet habe, werde ich auch in diesem Erfahrungsbericht einige Vergleiche zwischen den einzelnen Modellen vornehmen.

So bekommst Du einen besseren Blick auf den Pegasus Turbo 2 und kannst auf Grundlage dessen entscheiden, ob dieser dir und deinen Ansprüchen gerecht wird.

Der erste Eindruck und einige Auffälligkeiten

In erster Linie fällt natürlich das minimale Gewicht dieses Laufschuhs auf. Hier mischt der Pegasus Turbo 2 zweifelsfrei unter den Lightweight-Laufschuhen mit, denen ich einen gesonderten Beitrag gewidmet habe. Dort zähle ich die überzeugendsten Lightweight-Laufschuhe aus meinen Tests auf und vergleiche diese miteinander.

Neben seinem geringen Gewicht fällt auch die Dämpfung und das dünne Obermaterial, sowie die kurze, nicht gepolsterte Zunge auf. Man merkt bereits an den beiden letzteren Einheiten, wodurch Nike es im Pegasus Turbo 2 hauptsächlich schafft, diesem so ein geringes Gewicht zu verleihen.

Gewichtstechnisch hat mich der Pegasus Turbo hier stark an die zwei Nike Free Modelle, den Nike Free 5.0 2020 und den noch minimalistischeren Nike Free 3.0 aus meinen Tests, erinnert. 

Doch der Pegasus fällt mit seiner Zoom-Dämpfung nicht in die Kategorie der Natural Running Schuhe, sondern gliedert sich eben als Neutral-Laufschuh mit geringem Gewicht unter den Lightweight-Modellen ein.

Durch das geringe Gewicht und die insgesamt sehr minimalistische Erscheinungsform hat mir hier die Fersenkappe leider wenig gut gefallen. Ich persönlich bevorzuge feste und stabilisierende Fersenkappen, da ich vor allem bei schnellen Läufen nicht möchte, dass die Füße im Laufschuh zu “schwimmen” beginnen.

Diesen Bereich hat Nike im Pegasus Turbo für meinen Geschmack schon fast zu “lasch” gestaltet… Zum Laufgefühl komme ich gleich nochmal gesondert, doch hier möchte ich erste Auffälligkeiten ansprechen.

Auch die Zunge erscheint mir für einen Lightweightschuh zwar als sinnvoll dünn, doch andere Hersteller schaffen es hier durchaus einen verbesserten Sitz am Fußrücken und dadurch mehr Komfort zu kreieren.

So kannst Du dir den Schuh günstiger kaufen!

Hier findest Du immer aktuelle Angebote des Modells bei einem unserer Partner. Dank unserer Partnerschaften können wir dir regelmäßig Angebote und Rabatte anbieten, sodass Du bei Interesse immer nachsehen kannst, wie teuer der jeweilige Schuh aktuell ist und welche Größen und Farben verfügbar sind.

Wichtiger Hinweis: Schaue bei Interesse immer nach deiner Größe! So habe ich schon zig Mal Schnäppchen gefunden, da das jeweilige Modell in meiner Größe plötzlich für 50-70 Euro verkauft wurde!

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Wie läuft sich der Pegasus Turbo 2? + Vergleiche mit anderen Modellen

Eins muss man dem Turbo 2 lassen: Er ist schnell!

Die Dämpfung wirkt reaktiv und bietet einen guten Vorantrieb, ohne dass die Füße zu fest und direkt auftreten. Das hat mir gut gefallen!

Was mir leider weniger gut gefallen hat, war der Sitz am Fuß und die (nicht wirklich vorhandene) Festigkeit am Fuß. Die Fersenkappe hat hier nicht verlässlich genug agiert, sodass alleine deshalb wahrscheinlich schon einiges an “Tempo” auf der Strecke geblieben ist.

Im Vergleich mit dem relativ neuen und stark beworbenen Nike React Inifinity Run zieht der Turbo 2 ebenfalls den Kürzeren für mich.

Letzterer hat mir unglaubliche Power geboten und dabei gleichzeitig für einen sehr festen Sitz am Fuß gesorgt. Nachteilig war am Inifinity Run jedoch der schmale Mittelfußbereich. Dafür bietet der Vorfußbereich in diesem Modell etwas mehr Platz und dadurch eine breitere Auftrittsfläche, kommt man damit auf dem Vorfuß auf (was wir beim schnellem Tempo normalerweise tun).

Vergleichen lässt sich der Pegasus Turbo 2 zudem ziemlich gut mit dem Nike Epic React 2, der mir im Test gut gefallen hat. Letzterer sitzt wesentlich fester am Fuß und bietet durch die Dämpfung guten Vorantrieb. Der Epic React 2 bringt jedoch einige Gramm mehr mit sich. Betonung liegt hier allerdings auf “einige”, da die Unterschiede wirklich marginal ausfallen.

Fazit zum Pegasus Turbo 2: Wer sollte sich das Modell kaufen ?

Durch seine Eigenschaften empfiehlt sich der Turbo 2 natürlich primär für schnelle Einheiten und leichte Läufer. Mir saß er jedoch zu lasch am Fuß, sodass ich hier für diese Vorhaben gerne andere Modelle empfehlen würde.

Bei Interesse kannst Du dir hierfür meine persönliche Bestenliste gelungener Lightweight-Laufschuhe ansehen.

Unsere aktuellen Angebote des Nike Pegasus Turbo 2:

(Wie bereits erwähnt empfehle ich bei Interesse die eigene Größe und das gewünschte Design auszuwählen und so den reelen Preis zum Vorschein zu bringen)

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Hi! Wir sind Mike & Filipp.

Nicht nur unsere langjährige Freundschaft verbindet uns, sondern auch unsere Liebe zum Laufen - weswegen wir diesen Blog "Laufliebe.org" gemeinsam ins Leben gerufen haben.

Auf diesem Blog testen wir regelmäßig Lauf-Ausrüstung und geben dir Tipps & Tricks rund um den Laufsport.